Archiv für die Kategorie „Schwerpunkte“

ORG: Probleme bei der Verbundlichung

Dienstag, 17. August 2010

Eine aktuelle Anfragebeantwortung seitens BM Schmied auf eine Anfrag der Grünen im Nationalrat verheisst nichts Gutes für Deutsch-Wagram!
Im Gegensatz zu den ORG’s in Terniz und Neulengbach, die zeitgleich mit Deutsch-Wagram gestartet sind, wird das ORG Deutsch-Wagram 2011 nicht verbundlicht. Ob es je verbundlicht wird steht aufgrund dieser Anfragebeantwortung sehr in Frage.
Damit bleibt Deutsch-Wagram auf hohen Kosten sitzen. Alleine für die Zinsen für die Vorauszahlung der Raten (8,4 Mio EURO) sind einge 100 000 pro Jahr Euro fällig.
Alleine für BM Quirgst ist das alles kein Problem, Hauptsache sein Monumentalbau wird durchgezogen, koste es was es wolle.

Anfrage der Grünen betreffend Verbundlichung
Anfragebeantwortung

Der Beweis ist erbracht..

Freitag, 2. Juli 2010

Am 1. Juli 2010 stellten sich die Bürgermeister der Region auf die B8 um für eine Autobahn zu demonstrieren, die die Verkehrsprobleme nicht lösen wird, und die wirtschaftlich schwer in Frage steht. So nebenbei haben sie unfreiwillig auch einen Beweis erbracht dass es sehr wohl mit Alternativen geht.
Durch die angekündigte Verkehrseinschränkung sind sehr viele Autofahrer auf die Bahn ausgewichen. Das hat sich schon am Morgen der 1. Juli bestätigt, denn es war kaum ein Stau zwischen Aderklaa und Deutsch-Wagram zu beobachten. Es stimmt also, das Verkehrsaufkommen richtet sich sehr direkt nach der angebotenen Verkehrskapazität.
Den umgekehrten Beweis ist ja schon mit der Eröffnung der S1 gelungen. Das haben auch die jetzt demonstrierenden Bürgermeister offen gesagt. Denn vor kurzem war in der Zeitung zu lesen: „Durch die S1 haben wir jetzt noch mehr Umwegverkehr in den Orten.“ Vor der Eröffnung wurde der Bevölkerung von den VP-Politikern immer wieder weiss gemacht, dass mit der S1 und A5 eine Entlastung eintreten wird.
Oft erinnert mich dieses Verhalten von NOWOHRADSKY, Quirgst und Co an das Verhalten von Spielsüchtigen, die sagen auch immer „Einmal spiel ich noch und mach den grossen Gewinn.“ Bei den Spielern leidet dann die Familie darunter bei den Autobahn süchtigen Politikern leidet die ganze Bevölkerung.
Wir sagen es ist Zeit zum Aufwachen. Wir brauchen kleine effektive Lösungen jetzt. Umfahrungen und attraktive zuverlässige Öffis mit genügend Kapazität.

Mag. Franz Frühwirth

Bei der letzten Gemeinderatsitzung am Montag dem 28.6.2010….

Mittwoch, 30. Juni 2010

sagte der Bürgermeister zu folgenden PUNKTEN die er von mir gefragt wurde:
INITIATIVANTRAG HORT
Der Initiativantrag wird noch in einer der nächsten Sitzungen behandelt werden. Mein Verweis darauf dass er ab dem Zeitpunkt des Einbringens nur 4 Wochen Zeit habe und der Initiativantrag am 17.6. eingebracht wurde meinte BGM Quirgst, die Gemeindewahlbehörde müsse auch noch tagen. (Auch die wurde noch nicht einberufen).

BETREUUNGSPERSONAL NACHMITTAGSBETREUUNG
Mein Zusatzantrag den ich in der GR- Sitzung schriftlich verfasst habe zum Thema Hortverordnung: WURDE von der ÖVP abgelehnt.

Der Gemeinderat möge dafür Sorge tragen, dass auch in der Nachmittagsbetreuung bei 25 Kinder 2 Betreuungspersonen die Volksschulkinder betreuuen. Damit ist die Qualität bei der Betreuung gewährleistet (25 Kinder in mehreren Räumen inkl. Integrationskinder) und man wird den sich ändernden Anforderungen bei der Betreuung von Kindern gerecht.
Das im Kindergarten bei 25 Kinder pro Gruppe 2 Betreuungspersonen lt. Gesetz für die Betreuung zuständig sind. (Bei einem Integrationskind kommt eine zusätzliche Kraft)
Das im Hort bei 25 Kinder pro Gruppe 2 Betreuungspersonen lt. Gesetz für die Betreuung zuständig sind.

BETREUUNG SCHULAUTONOME TAGE SIND NICHT IM HORT
Auf meine Frage: Ich habe gehört, Eltern die ihre Kinder gerne im Hort hätten, die Gemeinde aber sagt, es gibt keine HOrtplätze mehr müssen nun die Nachmittagsbetreuung in Anspruch nehmen……wurde den Eltern auch gesagt, dass die VS-Kinder an Schulautonomen Tage im HOrt verbringen können. Der BGM verneinte diese Frage.

LAbg. GRIn Amrita Enzinger

Negative Stellungnahme zur S8 des damaligen Lebensministerium 2005 heutige Umweltministerium

Montag, 28. Juni 2010

WICHTIG sind die beiden letzten Seiten. 8 und 9.
Dort steht, wichtig wären anstatt der S8 der Ausbau von kleinräumigen Umfahrungsstraßen und Ausbau den Öffentlichen Verkehrs und die S8 soll aus umweltrelevanten Gründen und weil es bereits die Spange Kittesee gibt – nicht gebaut werden. Auch das wird von ÖVP und SPÖ ignoriert.

Amrita Enzinger

Downloads:
Seite 1 Seite 2 Seite 3
Seite 4 Seite 5 Seite 6
Seite 7 Seite 8 Seite 9

Österreichische Architekten begutachten ausgezeichneten Kindergarten

Sonntag, 13. Juni 2010

Ich freue mich riesig, dass der neue Kindergarten in Deutsch-Wagram nicht nur bei den Kindern super ankommt, sondern auch eine tolle Auszeichnung erhalten hat.

In meiner Zeit als zuständige Stadträtin, wurde dieser Passivhaus Kindergarten, iniziert, geplant, und gebaut. Jetzt kommen aus ganz Österreich Architekten und sehen sich den Kindergarten an.
Der einhellige Tenor von allen, eine sehr angenehme Atmosphäre im Kindergarten, das geht auch an das Team im Kindergarten – die wunderbar mit den Kindern arbeiten, man fühlt sich wohl auch vom Raumklima. Weiters ist der Kindergarten optisch sehr modern, und bei der Heizungstechnik geht man den Weg der Selbstversorgung mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage eine sehr moderne offene freundliche Bauweise.
Von den Betriebskosten ist er billiger als die restlichen Kindergärten in Deutsch-Wagram die mit Strom geheizt werden.

Zur Preisverleihung wurde ich von der ÖVP nicht eingeladen, aber es ist trotzdem schön, dass der Kindergarten dessen Planung und Umsetzung sich über doch einige Jahre und etliche Diskussionen mit der ÖVP hingezogen hat und für mich viele Stunden Arbeit waren so eine tolle Auszeichnung bekommen hat, darauf bin ich sehr stolz.

KIGA_20100610

Marchfeldschnellstraße S8 in weite Ferne gerückt?

Dienstag, 8. Juni 2010

Deutsch-Wagram um 07:30 Uhr

Deutsch-Wagram um 07:30 Uhr

Die Bürgermeister der Region, haben keinen Plan B eigentlich armselig.

Seit Jahren werden die Bürgermeister der Region mit dem Baubeginn der Marchfeldschnellstraße eine Transitroute Bratislava-Wien von Landesseite vertröstet. Seit Jahren gäbe es aber bereits fix – fertige kleinräumige Umfahrungspläne für Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf in den Schubläden. Diese wären rasch realisierbar und finanzierbar. ABER nein, das Land NÖ vertröstet die Bürgermeister Jahr für Jahr mit der S8 und die Bürgermeister, hoffen und warten, und warten……

Der Auto und LKW-Verkehr durch die Ortschaften, ist für die Anrainer inzwischen unerträglich, sogar an der Zumutbarkeitsgrenze. Diese BürgerInnen tun mir wirklich leid, weil die Bürgermeister nicht agieren und die Bevölkerung weiter leiden lassen.

Denn was taten die Bürgermeister in der Zwischenzeit – die letzten 10 -Jahre, sie hofften auf das Land NÖ, auf die ÖVP. Ohne sich anscheinend jemals Gedanken darüber zu machen, was passiert sollte wenn die S8 nicht gebaut wird……
Nun ist es vielleicht soweit, die S8 wird so schnell nicht gebaut jetzt wird von Bundesseite wieder evaluiert.
Was machen die Bürgermeister allen voran Bürgermeister Quirgst? Er will sich auf die Straße stellen und demonstrieren. Bürgermeister der Region blockieren die Bundesstraße und wollen damit den Bau der Transitautobahn erreichen. Armselig, wenn man bedenkt, dass gerade der Bezirk Gänserndorf, ein Pendlerbezirk ist der Zuzug enorm ist und die Öffentliche Anbindung, Schnellbahnlinie in den letzten Jahren sukzessive verschlechtert worden ist. Da haben die Bürgermeister nicht demonstriert.
Wenn man bedenkt, dass bereits Zuglinien, aus Sparmaßnahmen eingestellt werden sollen und dass es im Bezirk noch immer kein sehr gut ausgebautes Busnetz gibt……dafür sollten die Bürgermeister auch einmal demonstrieren, und nicht ihr nur ihr Fortbewegungsmittel das Auto hervorheben. Aus Studien weiß man dass die Öffentlichen Verkehrsmittel, hauptsächlich, von jungen Menschen, Müttern mit Kindern und Ältern Menschen bevorzugt wird? NICHT von Männern, daher verwundert es mich nicht, dass die Bürgermeister dieser Region, alles Männer sich auf die Straße stellen und für eine Transitautobahn demonstrieren wollen. Das ist weder eine Alternative für die ganze Bevölkerung noch ist eine Autobahn ein das Verkehrsmittel der Zukunft .

WARUM fordert BGM Quirgst nicht endlich eine rasch realisierbare Entlastung für die Anrainer, bessere ÖFFIS, kl. Umfahrungstraße, anstatt die Anrainer die nächsten Jahre leiden zu lassen?
Die S8 ist in weite Ferne gerückt. Jetzt muss gehandelt werden statt weiter auf eine Transitautobahn zu hoffen und zu warten.

Mein Plan B anstatt geplante 600.000 Euro für die Marchfeldschnellstraße und Zerstörrung der March Thaya-Auen:
1.) Aubau und Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel, Schnellbahn, Pünktlichkeit, Zuverlässlichkeit, Komfort,
2.) Erhalt der Schienenlinie im Bezirk, Attraktivierung, Bewerbung, bessere Vertaktung, Pünktlichkeit Zuverlässigkeit
3.) Ausbau des Busnetzes, für alle Schulen ORG, Gymnasium, HTL, Schwerpunkthauptschulen in alle Gemeinden, mit Vertaktung des Schiene
4.) Das Geld, welches das Land für den Bau der S8 vorsieht, 40 MIO Euro in die Region in die Ausbau der Wirtschaft investieren, da in Nachhaltige Betriebe, sowie in den Sozialbereich.

Glücksspiel in Deutsch Wagram

Dienstag, 8. Juni 2010

BGM Quirgst hat es nicht einmal ernsthaft versucht, das Glückspiel zu verhindern!

Ich behaupte Bürgermeister Quirgst hat es nicht einmal versucht, das “Kleine Glückspiel” in Deutsch-Wagram zu verhindern. Zum einen sind ihm die Bedenken und Ängste von Eltern der Jugendlichen egal, siehe Hortschließung und zum anderen ist er ein braver Parteisoldat der NÖ-Landes ÖVP. Das Land bekommt durch das “Kleine Glückspiel” jährlich rd. 9 .000.000 MIO Euro Körberlgeld, welches nicht zweckgebunden ist.

Für BGM Quirgst zählt nur die Kommunalsteuer und dass er, durch seine Unterstützung für das “Kleine Glückspiel”, bei Landesseite gut da steht. Soviel Zeit ist vergangen, aktiv getan hat der Bürgermeister nichts.

LAbg. GRIn. Amrita Enzinger

WM – wir miteinander | Fun-Fußballturnier

Montag, 7. Juni 2010

27. Juni 2010, 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Sportplatz in Wolkersdorf

Wir spielen gemeinsam Fussball… für alle … Frauen, Männer…
Ein Fest für die ganze Familie
mit Verfpflegung und Kinderprogramm

Anmelden ! Jetzt ! Einzeln oder als Gruppe unter info@wui-diegruenen.at
Einladung: pdf-file (1 MB)

Deutsch-Wagramer ÖVP schließt 3gruppigen Volksschul-Hort ab kommenden Herbst!

Montag, 3. Mai 2010

ÖVP-Deutsch-Wagram spart bei der Betreuung von Volksschulkindern und entlässt 6 Gemeindebedienste.

Ab September wird es in Deutsch-Wagram keinen VS-Hortbetrieb mehr geben, diese Information gibt es noch nicht offiziell, allerdings hört man es schon von etlichen besorgten Müttern. 6 Gemeindebedienstete verlieren ihren Job nach bis zu 15 Jahren Horttätigkeit. Bei der Kinderbetreuung will die ÖVP-Deutsch-Wagram Geld sparen.

Angeblich sollen die 3 Hortgruppen, die von ausgebildeten Hortnerinnen und deren Helferinnen seit vielen, vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit aller geführt werden ab Herbst geschlossen sein.
Aus Sparmaßnahmen verlieren 6 Gemeindebedienstete ab September ihren Job.

Ob es ein neues Modell der Kinderbetreuung gibt, und wie dieses aussehen könnte weiß noch niemand von den betroffenen Kindern und Eltern. Laut ÖVP ist das ja alles noch so sehr geheim. Es gibt auch noch keinen Gemeinderatsbeschluss für die Schließung des Hortes.

Geld- gespart wird auf Kosten der Volksschulkinder die ab Herbst nicht mehr die beste und eine sehr liebevolle Betreuung von sehr engagierten Hortnerinnen genießen können. Der Deutsch-Wagramer ÖVP ist es auch egal, dass es für berufstätige Eltern enorm wichtig ist, dass sie ihre Kinder in bester qualifizierte Betreuung geben können. Mit einer kontinuierlichen Vertrauensperson die speziell für die Kinder und Kleinkinderbetreuung ausgebildet ist. Der Hort mit den Hortnerinnen ist beinahe wie ein Familiengefüge. Das wird es so ab Herbst nicht mehr geben.

Als ehemalige Stadträtin für Jugend und Kinder verstehe ich den Weg den die ÖVP-DW einschlägt überhaupt nicht mehr. Mein Anliegen war immer eine qualitätsvolle und adäquate Betreuung für Volksschulkinder nach dem Schulunterricht. Als damalige zuständige Stadträtin habe ich mich – nachdem der Bedarf der berufstätigen Eltern da ist, dafür eingesetzt, dass sogar noch eine zusätzliche Hortgruppe eröffnet worden ist. Die Eltern und Kinder waren mit der Hortbetreuung immer mehr als zufrieden. Die Kinder fühlten sich immer sehr wohl – dies war mir immer sehr wichtig. Die Hortkosten sind gesenkt worden und es wurde eine Kostenstaffelung für Geschwisterkinder eingeführt, so LAbg Amrita Enzinger.

Jetzt will die Alleinregierende ÖVP in Deutsch-Wagram den Hort den es seit vielen, vielen Jahren gibt komplett abschaffen. Sparen auf Kosten der Volksschulkinder, das ist die jetzige ÖVP-Politik.

Kein Freirad in Deutsch-Wagram

Mittwoch, 28. April 2010

OJE! Die ÖVP-Regierung Deutsch-Wagram hat die Gratisfahrräder für die Bevölkerung eingespart/abgeschafft.
Der Frühling ist da und wie ich letztes Wochenende per Zufall erfahren habe gibt es seit Monaten die Aktion “Gratis Freirad” nicht mehr für die Deutsch-WagramerInnen.

Leider ist auch die tolle Aktion FREIRÄDER für die Deutsch-WagramerInnen unter der ÖVP Alleinregierung Geschichte. Auch hier wird auf Kosten der Bevölkerung den Sportbegeisterten gespart. Deutsch-Wagram ist Klimabündnisgemeinde, Gesunde Gemeinde aber die Stadtgemeinde unter der ÖVP-Führung will sich die 10 Stück Freiräder für die Bevölkerung nicht mehr leisten. (Damit spart sich die Stadtgemeinde die Wartungskosten)
Die Idee hinter den gratis Rädern, die ich als damalige Umweltstadträtin iniziert habe war, dass Menschen die kein Fahrrad haben, oder das eigene gerade kaputt ist, die Möglichkeit haben gratis sich die Fahrräder beim Kleinen Stadtkaffee oder beim Landhaus Böckl auszuleihen. Für 1 Tag oder auch länger. Auch für Gäste die nach Deutsch-Wagram kamen war das eine nette Möglichkeit am Marchfeldkanal einen Radausflug zu machen. Radln ist lustig, gesund und günstig und auch für die Umwelt gut.

Nun gibt es sie nicht mehr. Schade um die wirklich gute Sache, mein Sohn wollte mit seinem Freund, der zu Besuch war, sich die Fahrräder ausborgen. Aber leider, ist das nicht mehr möglich.
Information von Seiten der Gemeinde in der Gemeindezeitung, oder auf der Hompage dazu gab es keine. Leider gibt es von Seiten der ÖVP gibt keine Informationspolitik an die Deutsch-WagramerInnen.

Freirad

Foto von l.n.r. bei der Prästentation der Aktion vor einigen Jahren: Streetworkerin und Streetworker, Stadtgemeindebedienstete Fr. Daniela Frank vom Bürgerservice, Labg.Amrita Enzinger (damals zuständige Stadträtin) Daniela Böckl (damals Stadträtin für Marketing ÖVP) und Markus Mandl (ÖVP