Archiv für die Kategorie „Energie und Klima“

Neuerlicher Anstieg beim Energieverbrauch in Österreich

Sonntag, 7. Dezember 2014

Am 27. November 2014 wurde von der Statistik Austria die endgültige Energiebilanz 2013 veröffentlicht.

Die Kernaussagen sind:

  • Energieverbrauch zum Vorjahr um etwa 1,8% auf 1.119 PJ gestiegen.
  • Starken Anstieg beim Verkehr +4,6%
  • Starker Anstieg bei Kohle um +9,2%

Der Anteil erneuerbarer Energie lag im Jahr 2013 bei 32,5% und erhöhte sich somit gegenüber 2012 um 0,4 Prozentpunkte. Beim Strom betrug der Anteil erneurbarer Energie 67,0% am Gesamtstromverbrauch. Details erfahren Sie hier.

 

Ein trauriges Ergebnis, da ginge mehr!

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Klimabündnis-Petition leider ohne Deutsch-Wagram

Dienstag, 25. November 2014

Am 25. November 2014 fand im Parlament die Enquete “Wir sind alle Klimazeugen” statt.  Im Zuge derer wurde dem Parlament vom Klimabündnis Österreich eine Klimabündnis-Petition der Gemeinden übergeben. Darin fordern die unterzeichneten Gemeinden:

1. Ein ambitioniertes Klimaschutzabkommen für alle Staaten
2. Drei verbindliche EU-Ziele für CO2-Reduktion, Ausbau Erneuerbarer Energien und Energieeffizienz
3. Eine Klima- und Energiestrategie für Österreich bis 2030
4. Keine Steuern auf den Eigenstromverbrauch von Photovoltaikanlagen.

Leider hat Deutsch-Wagram die Petition nicht unterzeichnet, obwohl wir (auf dem Papier) Klimabündnis-Gemeinde sind! Hat der Gemeinderat – abgekoppelt vom Rest der Welt – davon nichts mitbekommen? Oder ist er bewusst gegen ein weltweites Klimaschutzabkommen und für die Besteuerung des Eigenstromverbrauchs von Photovoltaikanlagen?

Das wird in Zukunft mit einer starken Grünen Fraktion im Gemeinderat nicht mehr passieren!

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Bettina Bergauer, Peter Molnar (Geschäftsführer Klimabündnis Österrreich) und Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende des Umweltausschusses, Christiane Brunner, in der Säulenhalle des Parlaments.

 

 

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Welt-Energie-Ausblick

Dienstag, 18. November 2014

Am 13. November 2014 wurde in der Hofburg in Wien der World Energy Outlook 2014 der Internationalen Energieagentur vorgestellt. Die Regierungen müssen endlich handeln!

World Energy Outlook Cover

Die Kernbotschaften sind:

Weltweit steigender Energiebedarf. Unser Energiesystem ist unter Stress.

Die Energieversorgung ist weit weg vom Klimaschutz-Pfad zu einer maximalen Erderwärmung von 2°. Wir befinden uns auf einem Entwicklungspfad von 3,6° Temperaturerhöhung.

Die Schieferölförderung in den USA ist nur ein vorübergehender Boom. Der Nahe Osten wird, mit all seinern politischen Instablilitäten bei der Ölförderung wieder an Bedeutung gewinnen.

Fossile Energie wird immer teurer.

Mit 500 Milliarden USD sind die Beihilfen für fossile Energie vier Mal so hoch, wie jene für Erneuerbare.

Erneuerbare Energie überholt Kohle und Gas bei der Stromerzeugung.

Mindestens 100 Millarden USD kostet die AKW-Demontage.

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Neuer Bericht des Weltklimarates (IPPC) veröffentlicht

Sonntag, 2. November 2014

2014 IPPC-Bericht cover
Die Kernbotschaft der Wissenschaftler ist, dass ohne sofortiges Handeln eine irreversible Änderung des Weltklimas zu erwarten ist. Mehr

 

 

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Ist die Energiewende wirklich zu teuer?

Sonntag, 2. November 2014

Faktencheck Energiewende

 

Der Klima- und Energiefonds und Erneuerbare Energien Österreich (BEE) haben die zehn häufigsten Argumente gegen eine Energiewende einem kritischen Check unterzogen. Der “Faktencheck Energiewende” zeigt Fakten statt Mythen auf.

 

Faktencheck Energiewende Interaktiv

 

Druckversion zum Download

 

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Die Energiewende muss von der Basis kommen

Sonntag, 2. November 2014

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Am 9. Und 10. Oktober 2014 fand in der Wiener Hofburg die internationale R20-Konferenz statt. Die Nichtregierungsorganisation (NGO) R20 (Regions of Climate Action) wurde 2010 von Arnold Schwarzenegger in Kooperation mit den Vereinten Nationen gegründet.

 

 

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Arnold Schwarzenegger sagt, dass sich weltweit die Staaten in Sachen Klimaschutz viel zu langsam bewegen, weil die Regierungen zu träge sind. Daher setzt er auf die Menschen in den Regionen und Gemeinden. Die Menschen sind für den Klimaschutz und wollen nachhaltig leben. An der Basis gibt es bereits sehr viele Initiativen und die sollen gestärkt werden. Rede von Arnold Schwarzenegger

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Die Bottom-up Philosophie ermöglicht es mit dem Know-how von Experten und Unternehmen der R20 Initiative regional angepasste Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Diese können dann von zuständigen Entscheidungsträgern vor Ortdurchgeführt werden. Klimaschutz ist also nicht eine Sache von „denen da oben“, sondern von uns hier und jetzt in Deutsch-Wagram.

Fotos: R20 Austria&EU

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WWF warnt vor fataler Übernutzung der Erde

Sonntag, 5. Oktober 2014

Diese Woche kam der “Living Planet Report 2014″ vom WWF heraus. “Die Welt steht kurz vor dem Burn-out”, schreibt die Wiener Zeitung auf Seite 1.

Die Artenvielfalt hat sich seit 1970 halbiert. Österreich liegt mit seinem Pro-Kopf-Fußabdruck von allen untersuchten Ländern auf Platz 17. Würden alle Menschen so leben wie die Österreicher bräuchte die Menschheit 3,1 Planeten um die Bedürfnisse aller Menschen zu decken. Wir nehmen uns also dreimal so viel als uns zusteht.

Hier gehts zur deutschen Kurzfassung.

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Österreichischer Sachstandsbericht zum Klimawandel 2014

Freitag, 19. September 2014

Sachstandsbericht zum Klimawandel 2014

Um zu erfahren, wie sich der globale Klimawandel konkret auf Österreich auswirkt, wurden 240 Wissenschaftler ersucht ihre Arbeiten dazu zur Verfügung zu stellen und daraus entstand der erste „Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel 2014“ der im September 2014 veröffentlicht wurde.

Eine der wesentlichen Aussagen ist: In Österreich ist die Temperaturerhöhung doppelt so hoch wie im weltweiten Durchschnitt. Wir haben jetzt im Jahresmittel bereits 2° mehr als 1880. Ein weiterer Temperaturanstieg wird erwartet!

Insbesondere die Landwirtschaft – auch in Deutsch-Wagram – wird sich auf neue Gegebenheiten vorbereiten müssen. Zunehmende Trockenheit und Hitze kann das durchschnittliche Ertragspotential, vor allem unbewässerter Sommerkulturen, langfristig verringern und die Ausfallrisiken erhöhen.

Wärmeliebende Schädlinge breiten sich in Österreich aus, auch das Auftreten von neuen Krankheiten und Unkräutern ist sehr wahrscheinlich. Zunehmende Hitzeperioden können bei Nutztieren die Leistung verringern und das Krankheitsrisiko erhöhen. Das gilt natürlich auch für uns Menschen.

Der Sachstandsbericht fordert daher ganz klar und eindeutig: „Politische Initiativen in Hinblick auf Klimaschutz und Klimawandelanpassung sind auf allen Ebenen in Österreich erforderlich: Bund, Länder und Gemeinden“

 

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