Archiv für die Kategorie „Mobilität“

Der Beweis ist erbracht..

Freitag, 2. Juli 2010

Am 1. Juli 2010 stellten sich die Bürgermeister der Region auf die B8 um für eine Autobahn zu demonstrieren, die die Verkehrsprobleme nicht lösen wird, und die wirtschaftlich schwer in Frage steht. So nebenbei haben sie unfreiwillig auch einen Beweis erbracht dass es sehr wohl mit Alternativen geht.
Durch die angekündigte Verkehrseinschränkung sind sehr viele Autofahrer auf die Bahn ausgewichen. Das hat sich schon am Morgen der 1. Juli bestätigt, denn es war kaum ein Stau zwischen Aderklaa und Deutsch-Wagram zu beobachten. Es stimmt also, das Verkehrsaufkommen richtet sich sehr direkt nach der angebotenen Verkehrskapazität.
Den umgekehrten Beweis ist ja schon mit der Eröffnung der S1 gelungen. Das haben auch die jetzt demonstrierenden Bürgermeister offen gesagt. Denn vor kurzem war in der Zeitung zu lesen: „Durch die S1 haben wir jetzt noch mehr Umwegverkehr in den Orten.“ Vor der Eröffnung wurde der Bevölkerung von den VP-Politikern immer wieder weiss gemacht, dass mit der S1 und A5 eine Entlastung eintreten wird.
Oft erinnert mich dieses Verhalten von NOWOHRADSKY, Quirgst und Co an das Verhalten von Spielsüchtigen, die sagen auch immer „Einmal spiel ich noch und mach den grossen Gewinn.“ Bei den Spielern leidet dann die Familie darunter bei den Autobahn süchtigen Politikern leidet die ganze Bevölkerung.
Wir sagen es ist Zeit zum Aufwachen. Wir brauchen kleine effektive Lösungen jetzt. Umfahrungen und attraktive zuverlässige Öffis mit genügend Kapazität.

Mag. Franz Frühwirth

Negative Stellungnahme zur S8 des damaligen Lebensministerium 2005 heutige Umweltministerium

Montag, 28. Juni 2010

WICHTIG sind die beiden letzten Seiten. 8 und 9.
Dort steht, wichtig wären anstatt der S8 der Ausbau von kleinräumigen Umfahrungsstraßen und Ausbau den Öffentlichen Verkehrs und die S8 soll aus umweltrelevanten Gründen und weil es bereits die Spange Kittesee gibt – nicht gebaut werden. Auch das wird von ÖVP und SPÖ ignoriert.

Amrita Enzinger

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Marchfeldschnellstraße S8 in weite Ferne gerückt?

Dienstag, 8. Juni 2010

Deutsch-Wagram um 07:30 Uhr

Deutsch-Wagram um 07:30 Uhr

Die Bürgermeister der Region, haben keinen Plan B eigentlich armselig.

Seit Jahren werden die Bürgermeister der Region mit dem Baubeginn der Marchfeldschnellstraße eine Transitroute Bratislava-Wien von Landesseite vertröstet. Seit Jahren gäbe es aber bereits fix – fertige kleinräumige Umfahrungspläne für Deutsch-Wagram, Strasshof und Gänserndorf in den Schubläden. Diese wären rasch realisierbar und finanzierbar. ABER nein, das Land NÖ vertröstet die Bürgermeister Jahr für Jahr mit der S8 und die Bürgermeister, hoffen und warten, und warten……

Der Auto und LKW-Verkehr durch die Ortschaften, ist für die Anrainer inzwischen unerträglich, sogar an der Zumutbarkeitsgrenze. Diese BürgerInnen tun mir wirklich leid, weil die Bürgermeister nicht agieren und die Bevölkerung weiter leiden lassen.

Denn was taten die Bürgermeister in der Zwischenzeit – die letzten 10 -Jahre, sie hofften auf das Land NÖ, auf die ÖVP. Ohne sich anscheinend jemals Gedanken darüber zu machen, was passiert sollte wenn die S8 nicht gebaut wird……
Nun ist es vielleicht soweit, die S8 wird so schnell nicht gebaut jetzt wird von Bundesseite wieder evaluiert.
Was machen die Bürgermeister allen voran Bürgermeister Quirgst? Er will sich auf die Straße stellen und demonstrieren. Bürgermeister der Region blockieren die Bundesstraße und wollen damit den Bau der Transitautobahn erreichen. Armselig, wenn man bedenkt, dass gerade der Bezirk Gänserndorf, ein Pendlerbezirk ist der Zuzug enorm ist und die Öffentliche Anbindung, Schnellbahnlinie in den letzten Jahren sukzessive verschlechtert worden ist. Da haben die Bürgermeister nicht demonstriert.
Wenn man bedenkt, dass bereits Zuglinien, aus Sparmaßnahmen eingestellt werden sollen und dass es im Bezirk noch immer kein sehr gut ausgebautes Busnetz gibt……dafür sollten die Bürgermeister auch einmal demonstrieren, und nicht ihr nur ihr Fortbewegungsmittel das Auto hervorheben. Aus Studien weiß man dass die Öffentlichen Verkehrsmittel, hauptsächlich, von jungen Menschen, Müttern mit Kindern und Ältern Menschen bevorzugt wird? NICHT von Männern, daher verwundert es mich nicht, dass die Bürgermeister dieser Region, alles Männer sich auf die Straße stellen und für eine Transitautobahn demonstrieren wollen. Das ist weder eine Alternative für die ganze Bevölkerung noch ist eine Autobahn ein das Verkehrsmittel der Zukunft .

WARUM fordert BGM Quirgst nicht endlich eine rasch realisierbare Entlastung für die Anrainer, bessere ÖFFIS, kl. Umfahrungstraße, anstatt die Anrainer die nächsten Jahre leiden zu lassen?
Die S8 ist in weite Ferne gerückt. Jetzt muss gehandelt werden statt weiter auf eine Transitautobahn zu hoffen und zu warten.

Mein Plan B anstatt geplante 600.000 Euro für die Marchfeldschnellstraße und Zerstörrung der March Thaya-Auen:
1.) Aubau und Verbesserung der Öffentlichen Verkehrsmittel, Schnellbahn, Pünktlichkeit, Zuverlässlichkeit, Komfort,
2.) Erhalt der Schienenlinie im Bezirk, Attraktivierung, Bewerbung, bessere Vertaktung, Pünktlichkeit Zuverlässigkeit
3.) Ausbau des Busnetzes, für alle Schulen ORG, Gymnasium, HTL, Schwerpunkthauptschulen in alle Gemeinden, mit Vertaktung des Schiene
4.) Das Geld, welches das Land für den Bau der S8 vorsieht, 40 MIO Euro in die Region in die Ausbau der Wirtschaft investieren, da in Nachhaltige Betriebe, sowie in den Sozialbereich.

Kein Freirad in Deutsch-Wagram

Mittwoch, 28. April 2010

OJE! Die ÖVP-Regierung Deutsch-Wagram hat die Gratisfahrräder für die Bevölkerung eingespart/abgeschafft.
Der Frühling ist da und wie ich letztes Wochenende per Zufall erfahren habe gibt es seit Monaten die Aktion “Gratis Freirad” nicht mehr für die Deutsch-WagramerInnen.

Leider ist auch die tolle Aktion FREIRÄDER für die Deutsch-WagramerInnen unter der ÖVP Alleinregierung Geschichte. Auch hier wird auf Kosten der Bevölkerung den Sportbegeisterten gespart. Deutsch-Wagram ist Klimabündnisgemeinde, Gesunde Gemeinde aber die Stadtgemeinde unter der ÖVP-Führung will sich die 10 Stück Freiräder für die Bevölkerung nicht mehr leisten. (Damit spart sich die Stadtgemeinde die Wartungskosten)
Die Idee hinter den gratis Rädern, die ich als damalige Umweltstadträtin iniziert habe war, dass Menschen die kein Fahrrad haben, oder das eigene gerade kaputt ist, die Möglichkeit haben gratis sich die Fahrräder beim Kleinen Stadtkaffee oder beim Landhaus Böckl auszuleihen. Für 1 Tag oder auch länger. Auch für Gäste die nach Deutsch-Wagram kamen war das eine nette Möglichkeit am Marchfeldkanal einen Radausflug zu machen. Radln ist lustig, gesund und günstig und auch für die Umwelt gut.

Nun gibt es sie nicht mehr. Schade um die wirklich gute Sache, mein Sohn wollte mit seinem Freund, der zu Besuch war, sich die Fahrräder ausborgen. Aber leider, ist das nicht mehr möglich.
Information von Seiten der Gemeinde in der Gemeindezeitung, oder auf der Hompage dazu gab es keine. Leider gibt es von Seiten der ÖVP gibt keine Informationspolitik an die Deutsch-WagramerInnen.

Freirad

Foto von l.n.r. bei der Prästentation der Aktion vor einigen Jahren: Streetworkerin und Streetworker, Stadtgemeindebedienstete Fr. Daniela Frank vom Bürgerservice, Labg.Amrita Enzinger (damals zuständige Stadträtin) Daniela Böckl (damals Stadträtin für Marketing ÖVP) und Markus Mandl (ÖVP

GRÜN macht mobil!

Freitag, 28. August 2009

Wir GRÜNE wollen Vorrang für die Radfahrer und den öffentlichen Verkehr! Mit geeigneten Maßnahmen weniger lokalen motorisierten Individualverkehr entstehen lassen – das ist unser Ziel für die kommenden Jahre. Umweltschutz muss nicht zwangsläufig eingeschränkte Mobilität bedeuten!

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