Die ÖVP-Deutsch-Wagram will eine toll funktionierende und wichtige Soziale Einrichtung ab September schließen. Grund Sparmaßnahmen! Obwohl die betroffenen Eltern gegen die Schließung sind und die berufstätigen Eltern die Horteinrichtung ganz dringend brauchen, will die ÖVP-Deutsch-Wagram die Jahrzehnte lange soziale Einrichtung schließen.
Die betroffenen Eltern und deren Kinder schätzen die Hortnerinnen und deren Arbeit sehr und sind höchst zufrieden die Hort- Kinder lieben den Hort und ihre Betreuerinnen. Die absolut regierende ÖVP stellte die 6 Hortnerinnen und Eltern ohne Gemeinderatsbeschluss vor Tatsachen.
Die Grünen Deutsch-Wagram sind gegen die überfallsartige Schließung des Hortes ab September. Der Bürgermeister schiebt wieder Empfehlungen des Landes vor und setzt sich nicht für seine BürgerInnen in Deutsch-Wagram ein. Er hat keine Ahnung wie dringend Eltern einen Hort brauchen, und wie seine Aussagen gegenüber den Medien bestätigen, hat weder er als Bürgermeister noch die zuständige Stadträtin und Vizebürgermeisterin Andrea Schlederer eine Ahnung von den Kosten. Der Hort kostet rd. 55 Euro in der Woche und nicht wie von beiden behauptet 80 Euro. In diesem Betrag ist das Essen, die Jause, und alles andere inkludiert.
Möglicherweise interessiert die Beiden auch nicht wirklich die Bedürfnisse der beruftätigen Eltern. Bei der Hortversammlung diesen Mittwoch, haben sie sich das 1. Mal mit einem Teil der betroffenen Eltern zusammengesetzt. Es gab jedoch von Seiten der Gemeindeführung kein konkretes Konzept wie die Nachmittagsbetreuung in Deutsch-Wagram ablaufen könnte. Leider wurden einige betroffene Eltern bei der Einladung „vergessen“.
Die von der Opposition einberufene Gemeinderatsitzung am 20. Mai wird zeigen, ob sich die ÖVP Deutsch-Wagram, allen voran Bürgermeister Quirgst und Vizebürgermeisterin Schlederer, für die Anliegen und Bedürfnisse der berufstätigen Eltern einsetzen. Oder ob sie weiter nur einen unsozialen Sparkurs auf Kosten der Kinder fortführen.
Hard-Facts:
HORT: Angelegenheit der Stadtgemeinde
Kosten pro Woche 55 Euro = 220 Euro im Monat. Alles inklusive, Essen, Jause, Bastelmaterial, Öffnungszeiten von 9 Uhr wenn Bedarf da ist bis 17 Uhr 30. jeden Tag.
An den Schulautonome Tage hat der Hort offen.
Auch Ferienbetreuung wird angeboten.
Die Gruppengröße ist mit max 25 Kinder beschränkt.
Betreuung: 1 Hortnerin und 1 Helferin gleichzeitig. Bei Ausfällen ist für Ersatz gesorgt.
NACHMITTAGSBETREUUNG: Angelegenheit eines Vereins und der Schule.
Kosten 88 Euro im Monat; ohne Essen, ohne Jause, ohne Bastelmaterial, ohne Betreuung an schulautonomen Tage Ende 17 Uhr .
Mittagessen kostet tägl. 3,50.
Jause ist zusätzlich zu bezahlen.
Ferienbetreuung ist keine vorgesehen, die wäre aber extra zu zahlen.
Betreuung bei Schulautonome Tage sind extra zu bezahlen.
Öffnungszeit von 9 Uhr bis 17 Uhr 30 ist extra zu bezahlen.
Die Gruppengröße ist max. 25 Kinder inklusive Integrationskinder.
Betreuung 1 Person pro 25 Kinder!!
1 Stunde Lernzeit mit Lehrerinnen: Gruppengröße 15 Kinder, bei über 100 Kinder sind dies jeden Tag mindestens 7 LehrerInnen die täglich anwesend sein müssen, diese wechseln möglicherweise Tag für Tag, Woche für Woche.
Die Gemeinde ist für den Hort zuständig. Es wird im Gemeinderat beschlossen, wie teuer der Hort ist, wie die Öffnungszeiten sind, wie die Konditionen für die Eltern sind usw. Das Personal für den Hort – pro Gruppe mit max 25 Kinder gibt es 1 Hortnerin und 1 Helferin – ist bei der Gemeinde angestellt.
Der Hort ist selbstverständlich an Schulautonomentagen offen, außerdem gibt es eine Sommerferienbetreuung. Im Hort wird neben Hausübung machen, gebastelt, Ausflüge gemacht, und in einer Gemeinschaft eine Beziehung aufgebaut. Es bleiben normalerweise, Woche für Woche, Jahr für Jahr die selben 2 Betreuerinnen für die Kinder als Ansprechperson. Der Hort wurde in Deutsch-Wagram vor vielen Jahren gegründet und freut sich größter Beliebtheit bei den Kindern und Eltern.
In der Nachmittagsbetreuung wie sie nun überfallsartig ab September in Deutsch-Wagram eingeführt werden soll, wird vieles anders sein.
Die Volksschul-Kinder werden anstatt im Hort zu essen – jeden Tag in die Pizzeria essen gehen müssen. Jause wird keine von der Schule angeboten werden, außer die Eltern zahlen dies extra.
An schulautonomen Tagen wird es keine Betreuung geben. In den Sommerferien wird man lt BGM Quirgst sich das erst ansehen müssen, ob es eine Betreuung geben wird!?! Die Betreuung der Volksschulkinder wird mit Lehrerstunden( 5 Stunden müssen in Zukunft Lehrer mehr machen) und mit Betreuerinnenstunden von Betreuerinnen, die dann bei einem Verein angemeldet sind, geleistet. Pro Gruppekinder wird nur mehr 1 Betreuerin anwesend sein. Die Nachmittagsbetreuung endet um 17 Uhr – außer die Eltern zahlen extra. Bastelmaterialen müssen extra bezahlt werden. Freizeitbetreuung muss extra bezahlt werden.
Vielleicht auch noch zur Erinnerung die ÖVP wollte in den letzten 2 Jahren den Hort immer teuerer machen. Die Oppositionen hatten immer dagegen gestimmt. Am lautesten gegen den Hort spricht der Klubchef der ÖVP Hr. Mandl, er selbst hat keine Kinder und kennt somit auch nicht das Situationsproblem von berufstätigen Eltern, die die beste und qualitative höchstwertige Betreuung für ihre Kinder wollen.
Der Bürgermeister sagte vor kurzem, die Gemeinde kann er nicht mit einem Betrieb vergleichen. Ich sage „er ist noch viel schlimmer, er möchte 6 Frauen einige kurz vorm 50.Geburtstag aus Einspargründen entlassen. Obwohl sie nach Jahrzehnten, höchstausgebildet und mit größtem Engagement bei der Betreuung der Volksschulkinder immer alle zufrieden gestellt haben.
Download:
Landesinformation bei der schulischen Nachmittagsbetreuung