Glücksspiel in Deutsch Wagram

8. Juni 2010

BGM Quirgst hat es nicht einmal ernsthaft versucht, das Glückspiel zu verhindern!

Ich behaupte Bürgermeister Quirgst hat es nicht einmal versucht, das “Kleine Glückspiel” in Deutsch-Wagram zu verhindern. Zum einen sind ihm die Bedenken und Ängste von Eltern der Jugendlichen egal, siehe Hortschließung und zum anderen ist er ein braver Parteisoldat der NÖ-Landes ÖVP. Das Land bekommt durch das “Kleine Glückspiel” jährlich rd. 9 .000.000 MIO Euro Körberlgeld, welches nicht zweckgebunden ist.

Für BGM Quirgst zählt nur die Kommunalsteuer und dass er, durch seine Unterstützung für das “Kleine Glückspiel”, bei Landesseite gut da steht. Soviel Zeit ist vergangen, aktiv getan hat der Bürgermeister nichts.

LAbg. GRIn. Amrita Enzinger

WM – wir miteinander | Fun-Fußballturnier

7. Juni 2010

27. Juni 2010, 10.00 Uhr bis ca. 16.00 Uhr
Sportplatz in Wolkersdorf

Wir spielen gemeinsam Fussball… für alle … Frauen, Männer…
Ein Fest für die ganze Familie
mit Verfpflegung und Kinderprogramm

Anmelden ! Jetzt ! Einzeln oder als Gruppe unter info@wui-diegruenen.at
Einladung: pdf-file (1 MB)

Offener Brief der Plattform Musikschulen NÖ.

19. Mai 2010

Sehr geehrte Damen und Herren des NÖ. Landtages!

In den nächsten Tagen haben Sie über das Musikschulwesen in NÖ. wichtige Entscheidungen zu treffen.
Dies betrifft die Studie „Arbeitsplatz Musikschule“ und der § 34 LGO – Antrag der Abgeordneten Bader, Jahrmann, Nowohradsky, Mag. Leichtfried und Moser.
Als Musikschulleiter und betroffener möchte ich Sie sowie mehrere Kollegen von negativen Erscheinungsbildern und groben Missständen im NÖ. Musikschulwesen in Kurzform zusammenfassend informieren von denen weder in der Studie noch im § 34 berichtet wird. Es werden nur die schönen Seiten dargestellt. Erfolge den Mitgliedern des Landtages zur Beschlussfassung übermittelt und unterlässt die Schattenseiten zu nennen. Dies kann auch keine Basis für eine objektive Beurteilung im Landtag darstellen.
1.) Die Studie „Arbeitsplatz Musikschule“ wurde mit Druck und Einschüchterung der
Musikschullehrer erstellt. Druck wurde seitens des Landes auf die vielen Musikschullehrer ausgeübt, die sogar in den Ferien und in der Freizeit alle Tätigkeiten zu dokumentieren hatten. Ob das Gesamtergebnis auch objektiv zustande gekommen
ist, darf daher bezweifelt werden.
Seitens der Kollegenschaft sind in den letzten Wochen viele Proteste im Landtag eingegangen und zeigt, dass die Lehrerschaft in der Praxis mit den gesetzlichen
Rahmenbedingungen nicht zufrieden ist und drückt ihre Besorgnis aus. Das Musikschulgesetz und das massiv verschlechterte Dienstrecht unter diktatorischen Vorgangsweisen mit den unsinnigen Töpfen krankt in vielen Punkten und widerspricht den dortigen beschönigten Darstellungen. Mit einem offenbar gekaufte Privatgutachten mit dem Ziel, das gewünschte Ergebnis zu lenken und mit Schönfärberei eines Landesrates werden die Fäden über einen Verein (GmbH) gezogen und schaltet per Gesetz jede Kontrolle praktisch aus. Von diesen Feststellungen darf ausgegangen werden. Es wurde auch bekannt, dass die Gewerkschaft und andere Vertreter bei Beschlüssen gar nicht eingeladen waren und daher undemokratische Beschlüsse gefasst worden sind.
Der Herr Landesrat ist zugleich Regierungsmitglied, Finanzlandesrat, Vorsitzender
des Musikschulbeirates und begleitet mehrere Funktionen. In dieser Stellung hat der
die Möglichkeit, sämtliche Kontrollen zu umgehen, diktiert alleine die Geschickte
des Musikschulwesens nach dem „Brechstangenprinzip“, die wir in dieser Form
entschieden ablehnen.
2.) Musikschulen werden nach dem Privatschulgesetz geführt und es gibt noch immer
keine „Schulaufsicht“, die vom Landesschulrat (als Schulbehörde) wahrzunehmen
ist. Die gesetzlichen Bestimmungen sind im Privatschulgesetz klar geregelt. Das Land
NÖ. verstoßt noch immer gegen dieses Bundesgesetz. Die Musikschulleiter oder Musiklehrer haben keine geeignete Anlaufstelle und niemand ist für ihre Anliegen zuständig.
Dieser Missstand führte bereits in mehreren Gemeinden zwischen Bürgermeister und Musikschulleiter zu teuren gerichtlichen Auseinadersetzungen und sind keine Einzelfälle. Auch die Volksanwaltschaft hat diesen Missstand mehrmals aufgegriffen. Über diese wichtigen Punkte sollte vor einer eigentlichen Beschlussfassung gründlich diskutiert und genaue Erhebungen von betroffenen Musikschulleitern durchgeführt werden, die sich auch nicht einschüchtern lassen.
Diese Missstände sind auch mit Berichten der Volksanwaltschaft dem Land bekannt und wurden bisher nicht bereinigt.
3.) Es ist nicht verständlich, dass Erwachsene von dieser Bildungseinrichtung
ausgeschlossen werden sollen. Sie zahlen ihre Steuern und haben auch ein Recht auf
Bildung. Auch in den anderen Bundesländern sind Erwachsene eingebunden und
Identität unserer Kultur.
Mit diesem System gefährdet das Land nicht nur die Arbeitsplätze der NÖ. Musikschullehrer, die um ihre Existenz bangen müssen sondern zerstören auch die musikalische Kulturlandschaft in NÖ.
Mit diesen mangelhaften und beschönigten Grundlagen kann man kein ordentliches Gesetz beschließen, bestenfalls dieses Pfusch- und Flickwerk prolongieren und stochert wild in diesem Sumpf herum. Es geht hier nicht um Qualitätsverbesserung, sondern um ein Wegrationalisieren von Musikschulen. Mit etwas umsichtigem Umgang von Steuergeldern wäre sicherlich keine Beschneidung von Musikschulen notwendig.
Die NÖ. Musikschullehrer sind mit dieser Vorgangsweise nicht nur verunsichert, sondern auch verärgert und haben dies auch mit ihren Einsprüchen klar zum Ausdruck gebracht. Es ist zu hoffen, dass die Politik diesen Protesten auch Rechnung trägt und endlich Rahmenbedingungen schafft, die auch auf einem breiten Konsens basisieren.
Mit diktatorischen Mitteln wird man dies sicherlich nicht erreichen.
4.) Es wäre sicherlich angebracht gewesen, die langjährigen Erfahrungen (30 Jahre) z.B. Oberösterreich zu nutzen, wo solche untragbaren Verhältnisse wie in NÖ unter fachlicher Betreuung weitgehend ausgeschlossen sind. Hier sind die Gemeinden und Bürger des Landes voll eingebunden und nicht ausgegrenzt. Musikkultur wird dort gelebt. Ein tragfähiges Musikschulwesen sollte auf einer gesunden Basis aufgebaut werden und mit einer „Husch-Pfusch Aktion“ ist niemanden gedient.
Hier wäre keine teure Studie erforderlich gewesen und man hätte das Geld den
Musikschulen zur Verfügung stellen können.
Es wäre auch zu überlegen, ob die gewählte Konstruktion „Gemeindemusikschulen“ der richtige Weg war. Musikschulen gehören unter fachlicher Aufsicht und nicht in die Hände von Bürgermeistern, die im Regelfall mit der Thematik fachunkundig und auch oft in dieser Situation überfordert sind.
Das Vorhaben und die bedenklichen Veränderungen sind in dieser Form ungeeignet und teilweise in den Musikschulen auch nicht umsetzbar. Selbstbeweihräucherung und beschönigten Darstellungen sind hier fehl am Platz.
5.) Verschwiegen wird, dass es eine oberstgerichtliche Entscheidung gibt, die lautet:
„Musikschulen sind Schulen nach dem Privatschulgesetz“.
Privatschulen haben so wie öffentliche Schulen eine Schulaufsicht zu haben. Diese
Entscheidung des Obersten Gerichtshofes ist für alle bindend und zu beachten.
Diese höchstgerichtliche Entscheidung wird von den Verantwortlichen noch immer
missachtet.
In dieser Studie wird dargestellt, dass alles in Ordnung sei, jedoch sieht es in der Praxis
ganz anders aus.
Sie fördern mit sehr viel Geld die NÖ. Musikschulen ohne eine Möglichkeit der
Qualitätskontrolle!
Die Kulturförderung ist nicht transparent und niemand weiß, wie hoch dieser Verein (
(GmbH) Musikschulmanagement NÖ tatsächlich gefördert wird.
In Wahrheit geht es doch nur darum, einen vielseitigen Multifunktionär der NÖ.
Landesregierung über einen privaten Verein die Fäden im Hintergrund ziehen zu lassen.
Den möglichen Schaden, der bisher angerichtet wurde, dürfte enorm sein.
Alleine, das die GmbH für die Verteilung der Subventionen ohne ordentliche und
transparente Offenlegung der Geldflüsse zuständig ist, kann nicht im Sinne einer
transparenten und offener Verwaltung sein.
Es wird daher ersucht, des Musikschulgesetzes in dieser Form die Zustimmung zu versagen!

Plattform der NÖ. Musikschullehrer Schüler und Eltern

Nachmittagsbetreuung statt Hort ??

14. Mai 2010

Die ÖVP-Deutsch-Wagram will eine toll funktionierende und wichtige Soziale Einrichtung ab September schließen. Grund Sparmaßnahmen! Obwohl die betroffenen Eltern gegen die Schließung sind und die berufstätigen Eltern die Horteinrichtung ganz dringend brauchen, will die ÖVP-Deutsch-Wagram die Jahrzehnte lange soziale Einrichtung schließen.
Die betroffenen Eltern und deren Kinder schätzen die Hortnerinnen und deren Arbeit sehr und sind höchst zufrieden die Hort- Kinder lieben den Hort und ihre Betreuerinnen. Die absolut regierende ÖVP stellte die 6 Hortnerinnen und Eltern ohne Gemeinderatsbeschluss vor Tatsachen.
Die Grünen Deutsch-Wagram sind gegen die überfallsartige Schließung des Hortes ab September. Der Bürgermeister schiebt wieder Empfehlungen des Landes vor und setzt sich nicht für seine BürgerInnen in Deutsch-Wagram ein. Er hat keine Ahnung wie dringend Eltern einen Hort brauchen, und wie seine Aussagen gegenüber den Medien bestätigen, hat weder er als Bürgermeister noch die zuständige Stadträtin und Vizebürgermeisterin Andrea Schlederer eine Ahnung von den Kosten. Der Hort kostet rd. 55 Euro in der Woche und nicht wie von beiden behauptet 80 Euro. In diesem Betrag ist das Essen, die Jause, und alles andere inkludiert.
Möglicherweise interessiert die Beiden auch nicht wirklich die Bedürfnisse der beruftätigen Eltern. Bei der Hortversammlung diesen Mittwoch, haben sie sich das 1. Mal mit einem Teil der betroffenen Eltern zusammengesetzt. Es gab jedoch von Seiten der Gemeindeführung kein konkretes Konzept wie die Nachmittagsbetreuung in Deutsch-Wagram ablaufen könnte. Leider wurden einige betroffene Eltern bei der Einladung „vergessen“.
Die von der Opposition einberufene Gemeinderatsitzung am 20. Mai wird zeigen, ob sich die ÖVP Deutsch-Wagram, allen voran Bürgermeister Quirgst und Vizebürgermeisterin Schlederer, für die Anliegen und Bedürfnisse der berufstätigen Eltern einsetzen. Oder ob sie weiter nur einen unsozialen Sparkurs auf Kosten der Kinder fortführen.

Hard-Facts:
HORT: Angelegenheit der Stadtgemeinde
Kosten pro Woche 55 Euro = 220 Euro im Monat. Alles inklusive, Essen, Jause, Bastelmaterial, Öffnungszeiten von 9 Uhr wenn Bedarf da ist bis 17 Uhr 30. jeden Tag.
An den Schulautonome Tage hat der Hort offen.
Auch Ferienbetreuung wird angeboten.
Die Gruppengröße ist mit max 25 Kinder beschränkt.
Betreuung: 1 Hortnerin und 1 Helferin gleichzeitig. Bei Ausfällen ist für Ersatz gesorgt.

NACHMITTAGSBETREUUNG: Angelegenheit eines Vereins und der Schule.
Kosten 88 Euro im Monat; ohne Essen, ohne Jause, ohne Bastelmaterial, ohne Betreuung an schulautonomen Tage Ende 17 Uhr .
Mittagessen kostet tägl. 3,50.
Jause ist zusätzlich zu bezahlen.
Ferienbetreuung ist keine vorgesehen, die wäre aber extra zu zahlen.
Betreuung bei Schulautonome Tage sind extra zu bezahlen.
Öffnungszeit von 9 Uhr bis 17 Uhr 30 ist extra zu bezahlen.
Die Gruppengröße ist max. 25 Kinder inklusive Integrationskinder.
Betreuung 1 Person pro 25 Kinder!!
1 Stunde Lernzeit mit Lehrerinnen: Gruppengröße 15 Kinder, bei über 100 Kinder sind dies jeden Tag mindestens 7 LehrerInnen die täglich anwesend sein müssen, diese wechseln möglicherweise Tag für Tag, Woche für Woche.

Die Gemeinde ist für den Hort zuständig. Es wird im Gemeinderat beschlossen, wie teuer der Hort ist, wie die Öffnungszeiten sind, wie die Konditionen für die Eltern sind usw. Das Personal für den Hort – pro Gruppe mit max 25 Kinder gibt es 1 Hortnerin und 1 Helferin – ist bei der Gemeinde angestellt.

Der Hort ist selbstverständlich an Schulautonomentagen offen, außerdem gibt es eine Sommerferienbetreuung. Im Hort wird neben Hausübung machen, gebastelt, Ausflüge gemacht, und in einer Gemeinschaft eine Beziehung aufgebaut. Es bleiben normalerweise, Woche für Woche, Jahr für Jahr die selben 2 Betreuerinnen für die Kinder als Ansprechperson. Der Hort wurde in Deutsch-Wagram vor vielen Jahren gegründet und freut sich größter Beliebtheit bei den Kindern und Eltern.

In der Nachmittagsbetreuung wie sie nun überfallsartig ab September in Deutsch-Wagram eingeführt werden soll, wird vieles anders sein.
Die Volksschul-Kinder werden anstatt im Hort zu essen – jeden Tag in die Pizzeria essen gehen müssen. Jause wird keine von der Schule angeboten werden, außer die Eltern zahlen dies extra.
An schulautonomen Tagen wird es keine Betreuung geben. In den Sommerferien wird man lt BGM Quirgst sich das erst ansehen müssen, ob es eine Betreuung geben wird!?! Die Betreuung der Volksschulkinder wird mit Lehrerstunden( 5 Stunden müssen in Zukunft Lehrer mehr machen) und mit Betreuerinnenstunden von Betreuerinnen, die dann bei einem Verein angemeldet sind, geleistet. Pro Gruppekinder wird nur mehr 1 Betreuerin anwesend sein. Die Nachmittagsbetreuung endet um 17 Uhr – außer die Eltern zahlen extra. Bastelmaterialen müssen extra bezahlt werden. Freizeitbetreuung muss extra bezahlt werden.

Vielleicht auch noch zur Erinnerung die ÖVP wollte in den letzten 2 Jahren den Hort immer teuerer machen. Die Oppositionen hatten immer dagegen gestimmt. Am lautesten gegen den Hort spricht der Klubchef der ÖVP Hr. Mandl, er selbst hat keine Kinder und kennt somit auch nicht das Situationsproblem von berufstätigen Eltern, die die beste und qualitative höchstwertige Betreuung für ihre Kinder wollen.

Der Bürgermeister sagte vor kurzem, die Gemeinde kann er nicht mit einem Betrieb vergleichen. Ich sage „er ist noch viel schlimmer, er möchte 6 Frauen einige kurz vorm 50.Geburtstag aus Einspargründen entlassen. Obwohl sie nach Jahrzehnten, höchstausgebildet und mit größtem Engagement bei der Betreuung der Volksschulkinder immer alle zufrieden gestellt haben.

Download:
Landesinformation bei der schulischen Nachmittagsbetreuung

Deutsch-Wagramer ÖVP schließt 3gruppigen Volksschul-Hort ab kommenden Herbst!

3. Mai 2010

ÖVP-Deutsch-Wagram spart bei der Betreuung von Volksschulkindern und entlässt 6 Gemeindebedienste.

Ab September wird es in Deutsch-Wagram keinen VS-Hortbetrieb mehr geben, diese Information gibt es noch nicht offiziell, allerdings hört man es schon von etlichen besorgten Müttern. 6 Gemeindebedienstete verlieren ihren Job nach bis zu 15 Jahren Horttätigkeit. Bei der Kinderbetreuung will die ÖVP-Deutsch-Wagram Geld sparen.

Angeblich sollen die 3 Hortgruppen, die von ausgebildeten Hortnerinnen und deren Helferinnen seit vielen, vielen Jahren zur vollsten Zufriedenheit aller geführt werden ab Herbst geschlossen sein.
Aus Sparmaßnahmen verlieren 6 Gemeindebedienstete ab September ihren Job.

Ob es ein neues Modell der Kinderbetreuung gibt, und wie dieses aussehen könnte weiß noch niemand von den betroffenen Kindern und Eltern. Laut ÖVP ist das ja alles noch so sehr geheim. Es gibt auch noch keinen Gemeinderatsbeschluss für die Schließung des Hortes.

Geld- gespart wird auf Kosten der Volksschulkinder die ab Herbst nicht mehr die beste und eine sehr liebevolle Betreuung von sehr engagierten Hortnerinnen genießen können. Der Deutsch-Wagramer ÖVP ist es auch egal, dass es für berufstätige Eltern enorm wichtig ist, dass sie ihre Kinder in bester qualifizierte Betreuung geben können. Mit einer kontinuierlichen Vertrauensperson die speziell für die Kinder und Kleinkinderbetreuung ausgebildet ist. Der Hort mit den Hortnerinnen ist beinahe wie ein Familiengefüge. Das wird es so ab Herbst nicht mehr geben.

Als ehemalige Stadträtin für Jugend und Kinder verstehe ich den Weg den die ÖVP-DW einschlägt überhaupt nicht mehr. Mein Anliegen war immer eine qualitätsvolle und adäquate Betreuung für Volksschulkinder nach dem Schulunterricht. Als damalige zuständige Stadträtin habe ich mich – nachdem der Bedarf der berufstätigen Eltern da ist, dafür eingesetzt, dass sogar noch eine zusätzliche Hortgruppe eröffnet worden ist. Die Eltern und Kinder waren mit der Hortbetreuung immer mehr als zufrieden. Die Kinder fühlten sich immer sehr wohl – dies war mir immer sehr wichtig. Die Hortkosten sind gesenkt worden und es wurde eine Kostenstaffelung für Geschwisterkinder eingeführt, so LAbg Amrita Enzinger.

Jetzt will die Alleinregierende ÖVP in Deutsch-Wagram den Hort den es seit vielen, vielen Jahren gibt komplett abschaffen. Sparen auf Kosten der Volksschulkinder, das ist die jetzige ÖVP-Politik.

Kein Freirad in Deutsch-Wagram

28. April 2010

OJE! Die ÖVP-Regierung Deutsch-Wagram hat die Gratisfahrräder für die Bevölkerung eingespart/abgeschafft.
Der Frühling ist da und wie ich letztes Wochenende per Zufall erfahren habe gibt es seit Monaten die Aktion “Gratis Freirad” nicht mehr für die Deutsch-WagramerInnen.

Leider ist auch die tolle Aktion FREIRÄDER für die Deutsch-WagramerInnen unter der ÖVP Alleinregierung Geschichte. Auch hier wird auf Kosten der Bevölkerung den Sportbegeisterten gespart. Deutsch-Wagram ist Klimabündnisgemeinde, Gesunde Gemeinde aber die Stadtgemeinde unter der ÖVP-Führung will sich die 10 Stück Freiräder für die Bevölkerung nicht mehr leisten. (Damit spart sich die Stadtgemeinde die Wartungskosten)
Die Idee hinter den gratis Rädern, die ich als damalige Umweltstadträtin iniziert habe war, dass Menschen die kein Fahrrad haben, oder das eigene gerade kaputt ist, die Möglichkeit haben gratis sich die Fahrräder beim Kleinen Stadtkaffee oder beim Landhaus Böckl auszuleihen. Für 1 Tag oder auch länger. Auch für Gäste die nach Deutsch-Wagram kamen war das eine nette Möglichkeit am Marchfeldkanal einen Radausflug zu machen. Radln ist lustig, gesund und günstig und auch für die Umwelt gut.

Nun gibt es sie nicht mehr. Schade um die wirklich gute Sache, mein Sohn wollte mit seinem Freund, der zu Besuch war, sich die Fahrräder ausborgen. Aber leider, ist das nicht mehr möglich.
Information von Seiten der Gemeinde in der Gemeindezeitung, oder auf der Hompage dazu gab es keine. Leider gibt es von Seiten der ÖVP gibt keine Informationspolitik an die Deutsch-WagramerInnen.

Freirad

Foto von l.n.r. bei der Prästentation der Aktion vor einigen Jahren: Streetworkerin und Streetworker, Stadtgemeindebedienstete Fr. Daniela Frank vom Bürgerservice, Labg.Amrita Enzinger (damals zuständige Stadträtin) Daniela Böckl (damals Stadträtin für Marketing ÖVP) und Markus Mandl (ÖVP

Offener Brief an den BGM Quirgst in Deutsch-Wagram am 26.3.2010

2. April 2010

Nachdem meine E-mail vom Hr.Bürgermeister in diversen Fragen nicht beantwortet werden Transparenz und Zusammenarbeit für den Bürgermeister interpretierbar ist, wende ich mich in dieser Form mittels offenen Brief an den Bürgermeister und gleichzeitig an die Öffentlichkeit.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, lt gestriger Aussage bei der Gemeinderatsitzung stimmt es, dass in Deutsch-Wagram eine Tierkadaversammelstelle errichtet wird?
1. Wenn ja, wann wird sie errichtet werden? Dies konnten sie gestern leider nicht beantworten. Deutsch-Wagram bekommt eine TKSammelstelle und man weiß nicht wann?
2. Warum wurde die Tierkadaversammelstelle nicht im Ausschuß oder Stadtrat besprochen? Sie meinten gestern wir brauchen dafür keine Beschlüsse. Als Gemeinderätin interessiert es mich trotzdem was auf DW Boden passiert.
3. Lt gestriger Aussage errichtet der GVU bei der DW-Kläranlage eine Tierkadaversammelstelle:
4. Brauchen wir dazu keine Verträge; wer zahlt Strom, wieviel, wer ist für die Reinigung zuständig usw…
5. Wie groß wird die Tierkadaversammelstelle sein? Für wieviel Gemeinden wird es die Sammelstelle werden.
6. Für wie viele tote Tiere ist sie dimensioniert? Wie groß sind die Behälter.
7. Wie oft wird die Tierkadaverstelle entleert, im Winter?
8. Wie oft wird sie im Sommer entleert?
9. Wer kontrolliert die Sammesstelle in Bezug auf geschlossene Behälter. Wer kontrolliert die Sammelstelle in Bezug auf Fehlwurf(danebengeworfene Kadaver).
10. Stimmt es, dass die Tierkadaversammelstelle gegenüber vom neuen Billa, bei der Einfahrt von Deutsch-Wagram hinkommen soll?
11. Wie wird die Tierkadaversammelstelle gereinigt, wie oft und womit? Von wem wird die Reinigung durchgeführt. Gibt es dazu keine Auflagen? Wird die Tierkadaversammelstelle desinfiziert?
12. Gibt es eine Schutzzone?
13. Lässt sich die Tierkadaversammelstelle aus Ihrer Sicht mit dem Naherholungsgebiet Marchfeldkanal, Radweg vereinbaren?
14. Haben Sie sich Tierkadaversammelstellen in dieser Größenordnung in anderen Bezirken angesehen?
15. Wenn ja, wo und wann? Haben Sie mit der dortigen Bevölkerung gesprochen?
16. Sie waren gegen den Schweinemaststall wegen möglicher Geruchsbelästigung für die Deutsch-WAgramerInnen. Warum sind Sie für die Tierkadaversammelstelle?
17. Können Sie garantieren, dass es zu keiner Geruchsbelästigung im Naherholungsgebiet Marchfeldkanal kommt? Dass es im Sommer zu keiner Geruchsbelästigung von verwesenden Tieren für die Deutsch-Wagramer Bevölkerung kommt.
18. Ich gehe davon aus, dass es irgendein Kühlsystem gibt? Wer wartet dies? Wie oft. Was passiert wenn das Kühlsystem ausfällt?
19. Was bekommt die Stadtgemeinde Deutsch-Wagram dafür, dass auf Deutsch-Wagramer Boden eine Tierkadaversammelstelle bekommt?
20. Gibt es keine Sicherheitvorschriften, Tierschutz, Umweltschutz, oder sonstige Maßnahmen die vom Gemeinderat beschlossen gehören.
21. Seit wann gibt es Gespräche, dass nach DW die Tierkadaversammelstelle kommen wird.
Mit freundlichen Grüßen
Amrita Enzinger, MSc
Gemeinderätin Deutsch-Wagram

Baumschnitt

10. März 2010

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Quirgst,

vor Wochen haben Sie diesen Brief von einer Deutsch-Wagramer Bürgerin erhalten im Briefkopf steht “An den Gemeinderat” und darunter “Sehr geehrte Damen und Herren” warum lassen Sie Herr Bürgermeister Quirgst Post an den Gemeinderat nicht weiterleiten?

BürgerInnen denken sich etwas, wenn sie an den Gemeinderat herantreten. Sie sehr geehrter Hr. Bürgermeister – Sie alleine sind nicht der Gemeinderat sondern nur 1 Person von 29 der Gemeinderat besteht aus 29 GemeinderätInnen die von Deutsch-WagramerInnen gewählt worden sind. Zusammenarbeiten war doch von Ihnen plakatiert?

Als Gemeinderätin von Deutsch-Wagram will ich Post die an mich als Gemeinderätin adressiert ist weitergeleitet bekommen, das ist normalerweise auch so üblich.

Mit freundlichen Grüßen
Amrita Enzinger

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Opposition forder GR-Sitzung warum…

8. März 2010

Am 1.3.2010 haben die GRÜNE, die SPÖ und die !WIR eine Gemeinderatsitzung gemäß § 45 Abs.2 NÖ
Gemeindeordnung 1973 verlangt. Warum?

1. Geht es um die Causa Kleistgasse seit November 2009 wurden keine weiteren – den Anrainern versprochenen – Schritte gesetzt. Der Bürgemeister denkt wohl, die Wahl hat er gewonnen, und neue Geldmittel im Finanzausgleich bringst auch, also Schwamm drüber, aber nicht mit uns.
2. Thema Glückspielautomaten (Hölle). Schon im Jahre 2006 wurde eine Verordnung für Schutzzonen aufgrund meines Antrages im Stadtrat erarbeitet. Diese wurde jedoch vom Bürgermeister nie umgesetzt. Jetzt soll just mitten in einer solchen roten Zone ein Glückspielautomatenlokal errichtet werden. Dies ist nur durch die Ignoranz des Bürgermeisters für wirklich wichtige Themen, wie der Schutz der Jugend, möglich geworden. Für den Bürgermeister ist es halt wieder eine Einnahmequelle.

Schutzzonen

Schutzzonen


Amrita Enzinger
Verordnung Schutzzonen

Kein Rechnungsabschluss elektronisch:-(

5. März 2010

Auf Grund interner (ÖVP?)Schwierigkeiten ist es heuer erstmals nicht möglich von der Gemeinde den Rechnungsabschluss für 2009 wie es in der heutigen Zeit entspricht über e-mail an die Zustellungsbevollmächtigten zu versenden.

Jahre zuvor gab es keine Schwierigkeiten Voranschlag, Rechnungsabschluss, oder Mittelfristigen Finanzplan den Zustellungsbevollmächtigten per e-mail zuzustellen.

Nun ist alles anders, da es anscheinend unüberwindbare Schwierigkeiten sind, sonst hätte man ja geschrieben es wird daran gearbeitet, hoffe ich dass dieser Rückschritt an zeitgemäßer Arbeitsweise sich nicht durch die absolute ÖVP den nächsten Jahren durchzieht.
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